Nach einer wahren Geschichte
Von Natur und Zivilisation, Einsamkeit und Freundschaft, Wissenschaft und Politik
Civil Disobedience
und andere Essays
Ein Essay
oder Leben in den Wäldern
und andere Erzählungen
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Geschildert von seiner Tochter Alexandra
Ein Bilderbuch für Verliebte
Eine Sommergeschichte
Die schönsten Liebesgedichte von Kurt Tucholsky
Samt drei ›Jägerskizzen‹ aus dem Umkreis
Es gibt Dinge, die man nicht gerne teilt. Den eigenen Mann zum Beispiel. So sanft Vera auch ist, sie sieht nicht tatenlos zu. Doch in diesem Spiel sind sich Siege und Niederlagen oft zum Verwechseln ähnlich.
Vera ist Schauspielerin: blond, blaue Augen, schlank wie eine junge Birke. Zart wirkt sie, aber sie ist zäh. Zäh genug, um die Belagerung von Leningrad zu überleben, bei der Hunderttausende den Hungertod starben. Am Theater in Moskau spielt sie meistens nur Nebenrollen, die einfachen russischen Mädchen. Und einfach sind auch ihre Wünsche: genug zu essen, ein warmes Plätzchen, und die Liebe. All das findet sie, als sie Alexander begegnet, zehn Jahre jünger und ein aufstrebender Filmregisseur. Den gemeinsamen Sohn hat er sich zwar nicht gewünscht, aber dennoch sind sie beinahe eine richtige Familie. Bis Lena in ihr Leben tritt, Drehbuchautorin und eigentlich alles andere als eine Femme fatale. Vera, Alexander, Lena: eine Dreiecksgeschichte. In deren Zentrum aber: Vera. Die Geschichte einer Überlebenskünstlerin und einer großen Liebenden.
»Viktorija Tokarjewa beschreibt nicht nur die russischen Verhältnisse der Nachkriegszeit, sie blickt auch tief in die menschliche Seele.«Tiroler Tageszeitung
»Die Auswirkungen einer Dreiecksbeziehung auf alle Beteiligten beleuchtet Tokarjewa scharfsinnig in häufigem Perspektivwechsel und webt so eine nachdenklich stimmende Geschichte über die Bedeutung verpasster Chancen, Einsamkeit, Schicksalsergebenheit und die Macht der Liebe.«Die Welt
»Viktorija Tokarjewas Figuren haben Angst vor der Einsamkeit, sehnen sich nach Liebe und Glück, sind voller Gier nach dem Leben.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Viktorija Tokarjewa versteht es meisterhaft, die russische Seele für uns Westeuropäer zu öffnen. Ein russisches Liebes- und Alltagsdrama, undramatisch und mit Nonchalance erzählt.«Freiburger Nachrichten